Sport

Move up your Life

Mit Beginn der industriellen Revolution um die 1850er Jahre kamen die ersten Sportvereine, Organisationen und Gemeinschaften auf. Die industrielle Revolution war die erste Form einer Arbeitserleichterung, die auch Arbeitsteilung mit sich brachte.

Wer leistungsfähig ist, hat die größeren Überlebenschancen. Die durchschnittliche Wegstrecke des Menschen um die Jahrhundertwende des 19. Jhd. lag bei rund 20 km am Tag. Heute, etwas mehr als hundert Jahre später, laufen Menschen im täglichen Leben maximal 1000 m (vgl. S.19 Andreas Bredenkamp/Michael Hamm, Milon, Erfolgreich Trainieren). Die zunehmende Form der Mobilität sowie einem Rücklauf zum Beispiel durch die Entstehung virtueller Realitäten hemmt den Bedarf sich als Mensch in Fleisch und Blut bewegen zu müssen. Von den Grossvätern und Müttern ist manch einem noch zugänglich, die Geschichten tägliche Wege zur Arbeitsstätte und zu Märkten mit 3-4 Stunden Wegezeit. In Schwellenländern und Ländern mit einem weniger hohen Lebensstandard ist das auch heute noch keine Seltenheit.

Zunehmende Technologisierung macht deutlich, dass Bewegung etwas ist, das uns aufhält. Wenig Bewusstsein über die menschlich, evolutionäre Entwicklung des eigenen Körpers und deren Gesundheit, aber auch die Tatsache, dass der Mensch an sich lebensfeindlich ist, führt bei jedem Epiphänom wie der Erfindung von Fahrzeug, Themen im Geschäfts- und Berufsleben wie auch dem Hang zum festen Wohnsitz zu einer Rückführung von Bewegung.

Der Wohlstand und die Faszination der Dinge, die wir heute tun können, fesseln unsere Blicke und ziehen den Fokus auf sich. Was wir hingegen kaum oder weniger wahrnehmen ist immer der Zeitbogen, die Reflexion, das Analysieren, was hat sich in welchem Zeitraum bisher verändert. Die Zeit relativ ist, hat Albert Einstein einmal mit seiner Formel auf den Punkt gebracht. Das sich Zeit aber auch in den Köpfen der Menschen komprimiert, das der Mensch mit zunehmendem Zeitverlauf produktiver wird, zeigt schon auch das Prinzip „Teile und Herrsche“. Doch was wir bislang verkannt haben, dass diesem Teilen ein altruistisches Ordnungssystem zugrunde liegt, das nur vor dem Hintergrund und der Motivation prosozialer Entwicklung funktioniert, nicht aber aus egozentrischer Selbstverherrlichung.

Wir sind in irgendeiner Form darauf angewiesen, durch Aufmerksamkeit, Achtsamkeit und Hinweise dritter zu reflektieren, was ist, was war bisher passiert. Nur dadurch können wir produktiver werden und uns vor Gefahren schützen. Wirklich fruchtbar kann dies nur dann sein, wenn wir dieses Verhalten von uns selbst geben und nicht etwa warten bis jemand den ersten Schritt tut. Denn bevor du liebst, wurdest du geliebt, bevor du vergibst, wurde dir vergeben. Es war immer jemand vor dir am Zug, doch in diesem Fall sah man es nicht.

Wer das eigene Wachstum nicht mit anderen teilt, kann nicht erwarten, dass man vom Universum begünstigt wird. Die Zerfallszeit von Wissen wirkt mit zunehmendem Druck auf uns. Je mehr versucht wird durch Mehrarbeit, Mehraufwand dem zeitlichen Verfall Einhalt zu gebieten, desto mehr baut sich dieser Druck auf. Erst durch die Orientierung an Arbeitsteilung und darin als Mensch produktiver zu werden, hemmt den Druck, das Gefühl alles würde immer noch mehr werden.

Die beiden Münsteraner Sportwissenschaftler, Andreas Bredenkamp und Michael Hamm haben zwei Phänomene aufgeführt, die man jeweils als eine Zäsur in der Geschichte begreifen darf. Bei einer Zäsur handelt es sich um einen bedeutsamen geschichtlichen Einschnitt.

1958, die Zeit des Weltwirtschaftswunders. Sie wurde möglich, nach dem die furchtbaren Grauen des Zweiten Weltkrieges vorüber waren und der Marshallplan, bei dem nicht nur unzählige Hilfsgüter aus den USA nach Europa, insbesondere Deutschland flossen, sondern auch umfangreich viel Geld in die Wirtschaft Floß, um selbige neu anzukurbeln, regelrecht expandierte. Schon wenige Jahre nach dem Marshallplan, 1952, trugen die Investitionen in die Wirtschaft Früchte. Die Wirtschaft fing an zu boomen. Die erschwingliche Mobilität begünstigte die Minderung der körperlichen Bewegungsbedürfnisse. Möglicherweise spielte die Nachkriegsdepression die entscheidende Rolle für das weitere Verhalten der Menschen.

1990, das Zeitalter der kommerziellen Bürokommunikation begann. Der Computer revolutionierte die Arbeitswelt und erleichterte eine Vielzahl von Arbeitsabläufen. Viele Laufwege wurden weniger notwendig. Mit dem Personal Computer kamen aber auch die ersten Computerspiele auf den Markt und erreichten so auch ein wesentlich jüngeres Alter.

Vor dem Hintergrund einer Homöostase, also dem Bestreben, dass sich die Dinge in der Summe ausgleichen, muss es zu jeder Bewegung eine Gegenbewegung geben. Genauer und partikularer dargestellt, kann man es auch dem Sport entnehmen. Der Agonist ist der wunschgemäß zu aktivierende Spielmuskel. Dieser funktioniert nur gemeinsam mit dem Antagonisten, als Gegenspieler bezeichnet und dem Synergisten, den begleitenden Muskeln um die Hauptakteure.

Wenn es demnach diese beiden Zäsuren in der Gesundheit gab, dann müssen diese als Gegenspieler der Wirtschaft betrachtet werden. Oder, wenn wir aus Perspektive des Menschen die Gesundheit als wichtigstes Gut betrachten, so müsste die Wirtschaft ein Gegenspieler sein und das, was wir als Menschen tun und sind als Agonist zu verstehen sein.

Schon aus evolutionärem Verlauf wird deutlich, nach diesen Zäsuren ist oder sind weitere Zäsuren zu erwarten. Mit etwas Weitsicht aber wissen wir bereits um die Entstehung der künstlichen Intelligenz und erahnen hierbei durchaus das ein zu erwartendes Phänomen rund um die künstliche Intelligenz.

Otmar M. E. Schreiner beschrieb die Typologie von Innovationen und differenzierte diese nach deren unterschiedlichen Eigenschaften und Wirkungen auf die Veränderung von Märkten. Dabei konnte festgestellt werden, dass der Grad der Innovationsunsicherheit ein Merkmal dafür ist, wie stark eine Innovation Einfluss haben wird. Radikale Innovationen sind dadurch gekennzeichnet, dass sie eine hohe Marktunsicherheit vorherrscht und hohe technische Unsicherheit bevor steht. (Otmar M. E. Schreiner Et Al. S. 25).

Eine Eigenschaft künstlicher Intelligenz (KI) ist das Anlernen oder referenzieren eines ersten Vorgangs, während sich die KI ihre Wege dann selbständig sucht, aus der Entstehung, aus dem ersten Anlernen heraus. Das macht deutlich, dass die Unsicherheit von etwas Neuem sehr hoch einzuschätzen ist. Wir können daher mit der KI als radikal neue Innovation rechnen.

KI kann demnach als weitere Zäsur verstanden werden, die im Hinblick auf die Gesundheit des Menschen eine Spaltung der Gesellschaft vor sich nehmen kann. Die Makroökonomischen Systeme sind noch nicht zu Ende geführt, weil deren Erfinder zuvor verstarben, die wirtschaftliche Entwicklung die Wege änderte und keine hilfreiche Adaption dafür Sorge tragen konnte, die Gesundheit des Menschen als Vordergründig ins Zentrum der Betrachtung zu stellen.

So gibt es immer wieder Menschen, die sich neu daran, versuchen diese Darstellungen wieder aufzugreifen. Neben dem Ökonomen John Maynard Keynes spekuliert man auf die weitere Entwicklung des russischen Wirtschaftstheoretiker Nikolai Kondratieff darauf, dass es ein weiteres Kondratieff die Gesundheit des Menschen als Schlüsselbranche sein wird.

Näher zu Nikolai Kondratieffs Theorie im Anhang.

Wohlstandskrankheiten als Gegenspieler?

Bredenkamp und Hamm konnten feststellen, dass jeweils nach einer Zäsur typische Wohlstandkrankheiten, Zivilisationskrankheiten und maßgebliche gesundheitliche Einschränkungen in den Folgejahren der jeweiligen Zäsuren zugenommen haben. Dies begründet keineswegs, dass die Ursachen in den jeweiligen Ereignissen liegen. Aber es scheint offensichtlich zu sein, dass es einen Zusammenhang gibt. Diese als Axiome definierten Feststellungen bedürfen auch keines Beweises. Sie sind offensichtlich und es können auch keine Gegenbeweise, bzw. Wiederlegungen belegt werden.

1958, die Jahre der Wirtschaftswunderzeit. Der Herzinfarkt wuchs, laut Prof. Wildor Hollmann, rasant von einer relativ wenig verbreiteten Krankheit zur häufigsten Todesursache heran.<br&gt;

1990, Einführung des Computers, Computerspielen und Internet. Studien belegen, dass das Körpergewicht der Deutschen explodierte. Bredenkamp und Hamm stellen aber fest, dass nicht mehr Nahrung aufgenommen wurde und einzig ein Mangel an Bewegung die Ursache der Gewichtszunahme sein konnte.

Ich denke nicht das es der richtige Weg sein kann Menschen und vor allem auch Kindern und Jugendlichen klarmachen zu wollen, dass man früher anders gelebt hätte, mehr an der Natur gewesen sei. Vielmehr muss ein Hunger nach Bewegung erzeugt werden. Dieser Hunger muss größer sein als die Erkenntnis, sich nicht bewegen zu wollen. Wenn es nicht Künstliche Intelligenz sein mag, dann wird es andere Phänomene geben, die einen Bewegungsmangel hervorrufen und begünstigen werden. Es wird eine Zäsur zu erwarten sein.

Seit den 1968er Jahren war es Arnold Schwarzenegger, der einen regelrechten Fitnesstribe zunächst in den USA auslöste.<br&gt;

Mit der Pille kam sexuelle Freiheit ins Alltagsleben der Menschen und setzte die unterdrückten Triebe frei.

1982, zum besten Zeitpunkt im Frühjahr, im April, löste Jane Fonda eine globale Fitnesswelle aus.

Aus diesen Eruptionen gingen immer neue und differenzierte Fitnessprogramme einher. Vorzugsweise in der Gruppenfitness. In der Gruppenfitness verbirgt sich heute ein schon jetzt weiteres erkanntes Phänomen. Die Einsamkeit oder wie man fachmännisch sagen würde, die Atomisierung von Menschen. Was wir heute in der Vereinsamung als Nachteil erkennen, hat ganz offensichtlich den bedeutenden Hintergrund, dass Menschen sich ganz auf die Liebe ihrer Partner konzentrieren und fokussieren und dabei ein gewisses Mass an Selbstliebe verloren haben. Sigmund Freud hatte diese Form der Liebe als Objektliebe festgestellt, der ein gesunder Autoerotismus gegenüber steht, was als eine gesunde Form der Eigenliebe zu begreifen ist.

Aus diesem Grund muss man davon ausgehen, dass eine Form der natürlichen Selbstheilungskräfte in den Gesellschaften Menschen in Gruppen neu zusammen führen, diese aber dennoch alleine für sich leben. In der Gemeinschaft, in der Gesellschaft werden Menschen das Gefühl haben, Teil von etwas zu sein, das etwas mit in die Gesellschaft bringt, aber auch dass man Teil von etwas Nützlichem ist. Das man gebraucht wird. Dieses Gefühl gebraucht zu werden und etwas geben zu können fällt von der Einzelnen, vom Einzelnen ab und man ist nicht mehr auf diese Form der Objektliebe angewiesen. Auf diese Weise findet der Mensch zu sich selbst und erkennt seine eigenen Mehrwerte.

Es dauert in der Regel eine Generation, in westlichen Nationen und Konfessionen runde 30 Jahre, bis sich solche Phänomene zu einem allgegenwärtigen Umstand durchgesetzt haben. Denn, es benötigt auch Begleiterscheinungen, die bsw. ebenfalls durch Technologien, aber ebenso von anderen Ereignissen gestützt werden, damit sich ein Trend, eine Neuerscheinungen durchsetzen und etablieren kann. Menschen sind außerdem auf natürliche Weise zu überzeugen und es benötigt nachweisbarer Argumente, die belegen, dass man Vorteile hat und begünstigt wird, wenn man die Bewegungsfähigkeit aufrechterhält. Vorbildfunktionen sind elementar wichtig.<br&gt;

Es wird sicher neue Bewegungshypes geben, dem wir in absehbarer Zukunft ins Auge sehen dürfen. Aber, es müssen die Menschen erreicht werden, die von Bewegung, Fitness und der Erfahrung von Wohlbefinden durch sportliche Aktivität weit entfernt sind. Jemand, der sportaffin ist, muss nicht überzeugt werden. Aber jemandem deutlich zu machen, dass viele Probleme durch aktive Bewegung zu lösen sind, wird eine neue Ebene der Herausforderung bedeuten. Unfälle, oder sonst dergleichen, schicksalsbedingte Erscheinungen müssen hingenommen und ertragbar werden. Aber es liegt in der Hand eines jeden einzelnen seinem Schicksal entgegenzutreten und sein bestmögliches für sich selbst und andere zu versuchen. Menschen müssen körperlich wie im Geiste resilienter werden. Je sensibler wir durch den Verlauf und deren Ausdifferenzierung werden, desto höher die Anforderung an Resilienz, natürliche Widerstandsfähigkeit.

Durch sportliche Betätigung wird die Belastungsgrenze nach hinten verschoben. Die Stresstoleranz erhöht sich. Der Organismus wird belastbarer. Reaktionszeiten verkürzen sich, ein typischer Trainingseffekt. Regelmässiges Training führt zu Adaptionsmechanismen. Der Körper stellt sich auf Belastungen ein. Biologische Adaption ist das, was man unter Trainierbarkeit versteht. <br&gt;

Wenn wir wenig Stresstolerant sind, dann wirken schon wenige Ereignisse in kleinen Zeitfenstern sehr belastend. In Zeiten, in denen wir jeden Strohhalm nach Lob und Anerkennung ergreifen, ist einmal mehr Bewegung erforderlich. Langfristige Anerkennung erreicht man mit der Bereitschaft das zu tun, wovon man überzeugt ist, dass es langfristig richtig und gut für einen ist, denn damit gehen immer auch Verluste einher, die es zu verkraften gilt. Das führt zu Resilienz.

Die eigene Leidenschaft, für den Preis gesellschaftlich geringerer Anerkennung in Kauf zu nehmen, kann für das eigene Individuum ertragreicher sein als jedes Lob, dessen Ernsthaftigkeit und Aufrichtigkeit fragwürdig erscheint. Was von Herzen kommt, wird auch als solches übertragen, mit dem Herzen. Mit zunehmender Mobilität steigt der Bedarf des Körpers nach Bewegung. Der Zyklus der sich wiederholenden Jahreszeiten beschleunigt sich mit der Beschleunigung der Lebensumstände.

Sport oder Fitness stören ganz gezielt die Homöostase, das Ruhegleichgewicht des Körpers. Belastungsreize setzen Anpassungserscheinungen in Gang, mit dem Ziel durch eine langfristige Belastungssteigerung den Körper an neue Belastungen anzupassen. Belastungen meint hier eindeutig den Körper. Mit dem Körper geht aber auch die mentale Belastung einher und wirkt daher gleichermaßen. Diese Vorgänge machen die Bedeutung von Sport und Fitness gegenüber einer rasant wachsenden Welt zunehmend wichtiger.

Quellen:

Andreas Bredenkamp/Michael Hamm, Milon, Erfolgreich Trainieren

Otmar M. E. Schreiner, Aufbau und Management von Innovationskompetenz bei radikalen Innovationsprojekten 2011

So dick war Deutschland noch nie, https://www.dge.de/presse/pm/so-dick-war-deutschland-noch-nie

Rober Koch Institut, https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Studien/Kiggs/Basiserhebung/GPA_Daten/Adipositas.pdf?__blob=publicationFile

Jane Fonda, https://www.janefonda.com/workout/

Jane Fonda, First Workour, https://www.dailymotion.com/video/x70r1zk<br><br>Jane Fonda, Filmografie; https://www.imdb.com/title/tt0241066/?ref_=ttpl_p

Geschichte des Fitnesstrainings; https://www.dssv.de/presse/geschichte-des-fitnesstrainings/

Les Mills, über les Mills; https://www.lesmills.com/about-us/planet-community/




The countermovement

(Translated with DeepL_com)

How I came to sport is certainly much less important than the types of sport or sport as a whole. But since I work closely on this topic and consider it a central component of at least my work, I play a formative role in the sense of possible generalisation. In addition, there is always a motive in so many stories for people who are looking for access or who have the prospect of it.
The key thing is that my parents gave me the opportunity to try out a variety of sports. I stuck with football, which characterised my entire childhood and youth. It wasn’t until I was maybe 30 years old that I completely gave it up. However, the fun basically only centred around the ball itself and didn’t shine with success. However, this resulted in more extensive realisations than if it had been successful. The message of this for me was that just because I grew up in a village where football was popular, I was condemned to follow a sport that didn’t seem to be mine. You don’t know that as a child! Later on, I questioned this patch of earth and set off to explore the world.



As a team sport, however, the message remains strong. The résumé for the rest of your life remains in it, the effect when the training is over. The feeling of happiness, the good body feeling, strength, self-confidence, motivation, even days after training is so intensely lasting that you can’t get away from it for the rest of your life. Thankfully, I have experienced it in a positive way.
This story hardly differs in its pattern from those of sport itself or from those of the sports in which it originated.

And because sport can be a central component of career, training, energy supply, motivation, the classic life course, life cycle and much more, I want to make my contribution to this.

My initial lifestyle led to osteoarthritis in my knee joints early on, and even more dramatically in my lumbar vertebrae (osteoarthritis study even earlier). No longer being able to do sport in the same way as before was a shocking message for me as to how I would organise my life in the future. So I decided to change this and counteract it.
Not an office job and not a job that should be measured and crowned solely by success. Instead, I wanted the qualities that sport brings with it. Character development, endurance, stamina, perseverance, the ability to suffer, all key issues that dancers who train for this one moment in their lives bring with them.


Standing on stage once and focussing all your concentration on body control, discipline and control, getting to the point and collecting the laurels for it. And this reflects the classic course of life in a very central way.
The idea of professionalism plays a key role here. Some people suffer from certain things or do things that they cannot categorise. They lack orientation. Training or being trained professionally in something clearly helps here. Learning how something should be done, learnt and practised is essential for personal success and self-confidence. Especially in difficult phases, you need some form of encouragement that the path you are taking is good and right.


As we get older, the degradation of our physical substance increases. So one of my goals was to counteract this erosion.


This resulted in two perspectives:

The decision to lead a sport-emphasised life, and to counteract an impending disease progression.

One is to go into a job that promises me permanent and natural movement. I got this through a lot of walking in the shop, in the shop itself, but also through the desire to want to sell authentically and reflectively. Reflection is a central element of future selling.

I have the opportunity to work for a company that specialises in winter sports clothing, mountain skiing, alpine skiing, touring and snowboarding, as well as in summer, hiking, climbing, trail running and the entire outdoor experience. This also covers my needs in terms of endurance sports and setting myself challenges. Our unique selling point is our collaboration with sponsored mountaineering athletes, with whom we work together to develop clothing collections tailored to their needs. Particularly important here are the special moments in life that both alpinists and beginners in the sport experience. It bites and pinches somewhere, clothing is too small, too big, or doesn’t quite match my personal sensitivities.
Because clothing will become more customised as the future progresses, it is important and necessary to address, discuss and debate these issues. The starting point for me to write about it permanently, to stay on the ball.


Dancing has always been my passion, although I haven’t really done anything about it. Nevertheless, it is one of my main topics on these pages because, from my perspective, dancing sums up what is my central theme, perhaps also my unique selling point.

There is hardly any other sport that keeps the body’s organism in good shape, to put it casually, but also allows the body’s weak points, which are of particular importance, to have their say. For example, the hip muscles. Strangely enough, they can be trained relatively little, but are of essential importance for the back. There are many different problems with it – I will limit myself to this – back is a widespread disease. I have had osteoarthritis for many years, even at a young age, which made it clear that I needed to take action.
Dancing is particularly important when it comes to music, if you love it, stretching and therefore also fascia. The dance figures also work the deep-lying muscles of the anatomy. In this respect, these are only the most superficial reasons for making dancing the subject of these pages. For readers who are not interested, I must regret this.
Otherwise, I hope to be able to offer dance enthusiasts a specialisation in endurance sports.


Fitness is essential for any sport. Even in fast-paced sports like boxing. Ultimately, you need to delay physical fatigue everywhere, and that is the central message of sport. Sport is about delaying physical fatigue and exhaustion.

I am therefore referring here to dance and group fitness programmes as the basis for a wide variety of differentiated and sophisticated techniques. These include programmes such as Zumba or programmes from independent providers such as LesMills. Programmes of this type include dancing, martial arts, training for strength, speed and stretching.
The basis for these programmes is aerobics. Aerobic is the Latin term for ‘requiring oxygen’.
In the provision of energy for the body, the type of sport indicates at what point the body utilises which form of energy. Energy with the aid of oxygen, called aerobic, or anaerobic, when the body burns energy without the aid of oxygen.
Aerobic therefore refers to sports that are designed for endurance and coordination. In programmes such as aerobics, endurance over a period of time is therefore meant, which is supported in a sequence of alternating body figures, referred to as choreography, combining dynamic rhythmic movements with the support of music.


Historical background to aerobics

The origin of aerobics goes back to Kenneth H. Cooper. A doctor working for the US Air Force, he developed an endurance training programme for NASA in the 1960s to help astronauts economise their cardio work. Named Aerobics, after the name from the Greek ‘aer’ for air, it initially consisted of endurance sports such as running, cycling and swimming. He and his programme were influenced by research studies by Hollmann, Reindell and Astrand, which attributed sufficient oxygen supply and therefore great importance to these forms of training. According to Cooper, aerobic endurance training should form the basis of every training programme. Cardiovascular diseases with fatal consequences provided the context, or, to put it more bluntly, the breeding ground for the success of his fitness programme.
Initially, the aim was to reach a broad section of the population in the USA with extensive public relations work and publications.
Numerous celebrities from film and television were recruited to help launch the new concept.


At the beginning of the 1980s, however, it was Jane Fonda who triggered a hype. Jane Fonda and Sydney Rome revolutionised the still untrained mass population with an aerobics programme using an easy-to-learn series of simple movements, running on the spot, kicks, jumps and much more. A mass hysteria and euphoria developed and in 1982 the wave came to Germany through the presence of the programme ‘Das aktuelle Sportstudio’ on German television. A trend developed and shortcomings quickly became apparent. There was a lack of trainers and instructors, suitable clothing and facilities with floor requirements and appropriate footwear. The fashion trend took its course. It was people like Jack Campbell who picked up on this shortcoming and set up trainer training programmes. From then on, structures such as step sequences and step families and a promising approach were introduced, especially for the untrained. The tenor was that the training must take place in such a way that participants have the feeling that they are the ones who can easily master the programme with success. There is far more potential in this sentence than is recognisable at first glance. This is because the format’s guidance forms a mirror image that breaks down even more complex sequences of steps into easy-to-learn approaches, thus allowing participants to improve their performance at all points.

Jane Fonda Beginners Workout MPG


The transition – what leadership and team have in common

To this day, there is still a large gap in the analogy between leadership, job and work, although there are really hardly any significant differences between this form of sport, teamwork and job in leadership and team building. Currently, the shortage of skilled labour and the restructuring and thus distribution of value and re-evaluation of jobs through artificial intelligence is a multi-layered topic.

My topic, which above all also includes fashion sociology, builds a bridge here. In 2011, as part of my training to become an aerobics group fitness trainer, I had the opportunity to listen to a presentation by a well-known Paralympic athlete. She talked about the fateful story of being involved in a motorbike accident as a young swimmer, losing her boyfriend and ending up in a wheelchair herself. The story that follows is exemplary. Not sinking into pain and self-pity, but seeing it as an anchor that saved her, the young athlete began to do what she had learnt from childhood. She learnt and started swimming all over again.

First in and during rehab, then with the support of her previous sporting companions, including her coach, and then with her inclusion in the national team squad, she managed to get back into shape under new circumstances. The story shows that sport and exercise is one of the pillars that help you to have a firm anchor in life. It is important to have a positive memory of it.

For this reason, sport is also a central tool in the development of a person’s character, giving them stability and the strength to deal constructively with defeat. It creates an inner organisational structure, works out individual movement sequences and gives people the opportunity to transform themselves into a form.
For the topic I am working on, the message is important that the body can be given a form of automated movement sequences as an inner structure of order.

The bridge builds and lines itself up from a kind of predetermination for the predetermined through the moulding of active action to communication beyond the connection between clothing, movement and communication.
The aim is to achieve a form of congruence, a correspondence between inner experience and outer representation. To develop a form of inner and outer order.
As part of my overall elaboration, I have described or am currently working on communication itself and fashion in other places. So I’m really focussing this part here on the nature of movement from the point of view of sport.

In my opinion, sport and health, or rather possible physical integrity, together with education, form two supporting pillars in homeostasis, i.e. a lasting balance in the face of the challenges of the future, but also as a general basis.

I therefore clearly believe that education should be accessible to everyone and that everyone should be able to decide for themselves whether they want to take an interest in something or not. And if I’m not interested in something, it’s often because I haven’t found the right approach.
The same applies to sport. However, it is often ignorance that leads to people not wanting to tackle one thing or another.
On this page I would therefore like to provide access. Browse and search for what interests you, what is interesting for you and maybe you will sign up for a course in your area, find new people with similar interests and follow your own resulting mental and physical health and history closely.


Dancing and aerobics

Dancing in particular promotes creative thinking. Dancing and creating concentrated forms of the body also mean an emotional bond between those who perform the figures and those who dance along or sit in the audience, the recipients (cf. Haas, 2018, p. vii).

Concentrated movements are confident. They are rehearsed and give the body targeted expressiveness. Everyone has to find out for themselves what really suits them.
If you like martial arts, you would still have to clarify what motive such an individualist would have, but otherwise it would always apply that being able to defend yourself in case of doubt means self-confidence to this extent.
However, if you are not afraid, but rather have a sense of aesthetics, perhaps the expression that can be conveyed through the body, then dancing, and here you have to differentiate further which dance form, can be the real compensation for a lack that you have felt so far.


The body and movement as a communicative element find their expressive power here. The body is associated with a sense of balance, body control, grace, a sense of rhythm and speed (Haas, 2020, p. Vii).


General anatomy

Movement can be defined as a body action or change of position. (Haas, 2018, p. 1)
It can be said that every improvement in performance that is learnt and acquired through targeted sporting exercises improves brain performance, and not just in dance. This is because the use of the muscles originates in the brain. The sequence of juxtaposed and harmonising movements is called intraneuromuscular communication. Their task is to develop motor skills from a neuronal perspective and to coordinate the muscles.

There are 206 bones in the body that support the skeleton on the one hand and form lever mechanisms for muscles on the other (Haas, 2018, p. 1). This is why muscles and ligaments generally always pass through joints. Except for the facial muscles. It has a very special fine musculature that connects directly from the skull bone to the epilel tissue. Changes and characteristics in a person’s character and nature become very clear here within a relatively short period of time. With children in particular, you can still see very clearly how the interplay of transmissions from the mother and/or father, the guardians, is reflected in the child’s growth.

But even in later times you can read the current phases of life that go hand in hand with a partner. The face is always changing and the small recognisable details are called micro-expression. Very often, the contours of generations long past, i.e. deceased generations, can be recognised in current faces because they have been proven to pass over into the current person.

Calcium strengthens the bones and ensures healthy muscle contraction.
If you train too much, regardless of the sport, you run the risk of fatigue fractures. Apart from regular regeneration phases, which are more important than the sport itself because this is where the actual body building takes place, a lack of calcium supports bone fatigue. It would therefore be an important tip for your diet to ensure that sufficient calcium is available.


With regard to nutrition in particular, it can be clearly stated that we are often hungry when we feel a psychological lack, but not because the body needs food. In my opinion and judging by my experience, the feeling of hunger often also means remaining hungry for life, to add a philosophical interpretation to the idea and to stay in the picture. Hardly anywhere will a physical feeling of lack develop as strongly as in the fulfilment of hunger. Because much of what we eat often tastes good, but the body perhaps doesn’t need it at all. Rather, we need to develop a sensitivity to ‘hear’ when the body is lacking a mineral, a protein or a fibre, if I may describe it so exaggeratedly.

The German Nutrition Society recommends 1000 mg of calcium a day, and even more for young people.
Heavy repetitive strain on tendons and ligaments quickly leads to inflammation. Called tendinitis or tenosynovitis. However, this problem can be counteracted with targeted strength training and stretching and, of course, nutrition. A yoga programme is highly recommended here, perhaps even fascia yoga, because yoga involves stretching.

In addition, the still young discipline of fascia, a kind of communicative network under the skin, favours the resolution of problems through such exercises where previously no connection was recognised.

I would categorise osteoarthritis as a popular and zeitgeist problem. It is no longer just older people who have it, but also much younger people (study). Because I was affected by it myself, I can well understand why one-sided strain plays a significant role. This makes it all the more important to train in a balanced way, do exercises and eat a balanced diet. Sigmund Freud’s Childhood Neuroses even mentions complete paralysis, which can be caused by neuroses. I had to confirm this through a family case in connection with neurosis.



If joints are already showing signs of wear and tear, this also reveals another problem of concatenation. Instead of repairing an injury, which is not always possible, physical function is often shifted to other joints, thus starting a chain of movement disorders that in turn affect other functions of the body and generally lead to a physical imbalance. However, neurologically this must have been the case earlier, which must have started it all, inevitably.

One thing is very interesting about movements involving joints. Every day that you don’t reach your maximum range of motion, your range of motion is further restricted. Tendons and ligaments contract further in a natural way. When you are young, there is still plenty of room for manoeuvre, tendons and ligaments recover quickly and can be easily stretched again. However, every year you get older, it becomes increasingly difficult. As a rule, the more complex the body becomes, the more interlinked the problems become. You can counteract this really well by maintaining at least the range of motion you already have through movement exercises.


Muscle contraction and muscle fibres

Movements in themselves are initially performed by the skeletal muscles. However, the contraction of a muscle requires impulses from the brain. These are provided by the nervous system (Haas, 2020, p. 4). Muscle fibres shorten. How the shortening occurs depends on the fibre types.
Type I fibres are slow-twitch muscle fibres, type II fibres are fast-twitch muscle fibres.

Type I muscles contract slowly and also fatigue slowly. These muscle fibre types are generally required for overall body posture as well as for aerobic movements, i.e. movements that require the supply of oxygen to provide energy.

Type II muscle fibres contract and fatigue more quickly. However, they store power and forms of energy more quickly.



The interplay between muscle contraction and the formation of muscle fibre types also has a significant influence on muscle tension around the joints. A distinction is made here between eccentric and concentric muscle contraction. A concentric muscle contraction shortens the muscle, an eccentric contraction lengthens the muscle.

When you read this, you shouldn’t think that there are things to consider and that it’s all too complicated. Rather, it’s the other way round. In a certain form of self-love ability, I’m not talking about



I’m not talking about being in love with yourself, about how great you are, it is healthy and advisable to be able to observe yourself in the interaction of your environment in every moment of your life. To be able to marvel at yourself and what can happen through yourself. The complexity of the body really invites us to make such self-observations and to ask ourselves whether others might feel the same way as we do. This is often the key to relationships with others.

Through your own development, you often meet people whose characteristics make them like-minded. So if you have slow-twitch muscle fibres, you will certainly prefer endurance sports and meet people like that. The first step is to become aware of yourself.
For example, I was more of a slow-twitch type, which showed in many things in life. But I always had the desire to train speed, responsiveness and sprinting in sports, which I knew from football. But I was the most agile of all my football friends, so I knew I had special potential in this area. After a lot of research and searching, I knew that dancing was the perfect passion for me.

A third type of construction often plays a role in strength endurance training. Isometric or static contraction is used for strength and holding work. If I have to remain in a tense situation, then I have to keep the muscle in tension, neither moving concentrically nor eccentrically. In other words, neither shorten nor lengthen it.

The predisposition of musculature does not develop or exist in a lifetime. Much, especially neurological development, is inherited. If a person’s father or mother once played the violin, they also have the neuronal motor connections and will probably inevitably develop an affinity for playing the violin. Not to mention the entire development of bones, joints and muscle fibres.




Muscles and their counterparts

Skeletal muscles can be divided into three categories. A fourth can be added conditionally. Agonists (players), antagonists (opponents) and synergists (co-players). Finally, there are the stabilisers.

The execution of a desired action requires the playing muscle, the agonist. This is actually called the movement or first mover. Agonists are muscles that generate a controlled counter-pressure to the movement. In this way, a movement can be carried out in a very stable and concentrated manner.


Synergists support or neutralise movements. With their support, a movement becomes precise and can achieve a high level of performance. The synergists or co-acting muscles play a central role, particularly with regard to physical coordination. They have a more coordinated effect and make movements appear more fluid.

Finally, there are the stabilisers. These are muscles that hold a joint in place while a movement is carried out at another point (Haas, 2020, p. 7). For example, the abdomen, spine or torso would be used to stabilise as a whole if pure arm or hand work is to be used.


Visual imagination

For more superficial movements or movements that are not required in competition, visual imagination only plays a subordinate role. Otherwise, you usually hear players at sporting events talk about how they have tunnel vision. They try to mentally visualise every little thing, they consciously ask every muscle that is needed for certain figures. Especially in bobsleigh or luge, you can hardly see it on the athletes‘ faces. But everything is highly focussed. I have to refer again to the book by Erich From, ‘The Art of Love’, who also writes specifically about being able and willing to concentrate. Being able to concentrate and focus is an ability that is subject to natural erosion. People, mechanisms and systems are very quickly on the side of those who are tempted to significantly disrupt this ability. This form of ‘attack behaviour’ alone indicates its essential importance for human development. We learn and concentrate every day, but usually in an unconstructive way. It requires a zest for life and, above all, recognising the benefits for one’s own life.



Imagination is actually exactly what it takes to perform movements with awareness and concentration. I reluctantly recall the fate of a childhood friend who, in a moment of carelessness while doing gymnastics on the trampoline, fell between the mat and the mounting frame and has been in a wheelchair ever since.
In a moment of carelessness, a school friend in the early years of our school days together, who noticed a vehicle too late when he was cycling. He died in the rescue helicopter. One fate, one carelessness changes your whole life, it robs your loved ones of their courage to face life.

As a child, we learn to fall down and get up again. We spend many years learning specific movements. In a way, it’s a shame that we usually break this at some point. Maintaining childlike curiosity and excitement despite learning confidence-inspiring sovereignty is a valuable asset. Because thoughts that are not utilised atrophy. And people are often gifted with motor skills, but have never discovered this talent because there was perhaps no challenge. A brain does not get bigger or more voluminous, it becomes denser as knowledge increases. And this also includes motor skills training. So you can always keep working on it.


When visualising movements, it is important to think about and imagine what the body should do (Haas, 2020, p. 11).
Visualisation in itself has a great effect even if you have not planned any movements. The movement pedagogue Eric Franklin uses the image of an implanting positive thought here (Haas, 2020, p. 11). Imagining what you want to be one day, or being able to imagine yourself in a foreseeable future, this thought also brings with it assertive thoughts about the desired goal. Visualisation is therefore above all also a very

Good training for leadership and management. How do I want to deal with my team, with each individual, with a character trait or can I evoke – could be an objective.

You won’t always think about how you are moving or what you are doing, but your overall picture now has an orientation and your body is actually moving towards the realisation of the future goal.
Being able to visualise things in a positive light, even if they were previously negative, is one secret that needs to be revealed, another is that it is often enough to change perspectives in your mind.

For the moment, the more precisely I visualise a movement, the greater, or rather the denser the execution in my brain. The more precise my work and effect will be. Visualisation has a particularly powerful effect on imagining things that are not yet easy to implement in reality. For example, I can visualise music, a certain song and how I would perform specific movements to this music. Here, too, the harmony in the movement sequences comes naturally.

Visualisations can also be used to overcome negative things. It’s no longer just negative thoughts, you often struggle with stress, worries about hurting yourself and, when it comes to competition, worries about competition and fear of failure play a major role. For me, it wasn’t enough to become an athlete in real competition. I was supplied from the ground up with toxic stress from the ground up (Vgl. study in Attached, 2025, on stress in children). Not only did I learn about it from elite sport, it was also discussed as a topic in a doctoral thesis and gave me a great understanding of the vulnerability of the human body, and of course the psyche.
Stress can also arise when you want too much. You often have this problem in competition. From today’s perspective, I would say that a brain is ready when it can differentiate. When it can categorise seemingly simultaneous events and thus bring them under control. The brain is designed this way and it sets the tone and rhythm.
It is enough to mentally deal with a tension, to concentrate the thoughts for the moment on a deficiency and immediately a chain is set in motion that leads to an error in the execution at some point.



Maybe you just have to say, and this really doesn’t just apply to the professional sector, but certainly in the early stages of sport. In sport, you always struggle with self-doubt. And that means pure growth. If I grow mentally or physically, e.g. not in height, but get a more athletic body, then that has a positive effect. But, as with the muscles, there is also an opponent here, as previously reported. I can’t just have positive thoughts because I’m improving from one position. Sport and exercise is something that you do for yourself, and that goes hand in hand with self-confidence, it creates a new self-image, an image of how I see myself. That is a positive development. And because conflicts within the ego are what drive us, it is the opponent that shows us that we are inadequate. And that is what we need to overcome. This is also where the great potential lies in how we assess people and deal with them. I know from my own experience that each of my further stages of development has taught me to value people even more highly because I have recognised the potential in myself. And just as I would like people to discover the potential in me, everyone else around me would also like to be seen in this way, to be able to be seen.

There is a lot of coaching involved and it shows that sport, training and education must be a must-have for every manager.
The fact that I got on my bike after work to cycle for an hour on level ground was criticised by a superior, the manager of a shop. I must be under-utilised. I don’t let it get me down and have recognised the

recognised the problem. I’m in the wrong environment. Anyone who thinks like that has long since stopped representing the concept of leadership in any form.


New brain cells, new connections

New brain cells are created through neurogenesis. Every movement involves the formation of new neural pathways. Repetitive movements stabilise the ability of this movement. If I walk through a park where there is snow and nobody has walked here before, that is exactly what our brain does. If this one path becomes a beaten track, then the brain does the same. This path becomes imprinted and stabilises, to stay with the image of the renowned neuroscientist Manfred Spitzer, who wrote about learning using this example. A new thought, a new path establishes itself by being travelled often. It is communication.

The development of this path means that movements and executions become more precise as long as my attention is focussed on them. So I can simply walk the path and not pay attention to what or where I step, or I can use each step purposefully. This characteristic is called depth sensitivity (proprioception) (Haas, 2020, p. 15).
This sensitivity gives us a self-perception of the space we are in and how we are positioned in it in terms of perspective. The brain can differentiate, i.e. distinguish, which corresponds to the breadth of memory. It can be detailed, which means the depth of memory. How much awareness do I have in the detail itself. Diffusion can also help or lead to a large
Diffusion can also help or become a major problem. Diffusion occurs when individual phases merge into other phases. This is very often the case with over- or under-adaptation, and therefore especially with identities. In the case of identity diffusion, other people invade the self.


The nervous system

As in the brain, electronic stimuli are also responsible for the execution of a movement in the body.
The CNS, the central nervous system, consists of the brain and spinal cord; the peripheral nervous system lies outside these two. The peripheral nervous system is divided into the somatic and autonomic nervous system. The autonomic nervous system is not an arbitrary system, but controls the functioning of the internal organs.
Neurones, which have a cell body, cell nucleus, dendrites and axons in the brain, receive signals via the contact points, the dendrites. The axons send signals from the neurones to other neurones. The axons have terminal heads at which neurotransmitters are released.

These are neurotransmitters that are stimulated by nutrition or inhibited by a deficiency. As a rule, these neurotransmitters are used to transmit thoughts from axons to dendrites of other neurones, and it is precisely this kind of pathway through the snow in the park that occurs. Axons are surrounded by a myelin sheath. Impulses are transmitted to other dendrites through a gap in the myelin sheath, Ranvier’s lacing rings, and these jump over to the nerve pathways that lead to the motor end plate on the muscle. The muscle can now do what the thought was, contract in some way (Beck, 2019).
With this illustration, I am now very much aligned with the connection between developments in artificial intelligence and sport. As you can see, things are almost merging. Both are taught to you through your coaching licence as well as in your studies in communication and computer science. As this is my field of study, I can also mention the connection to clothing at this point. These resulting values will also be found in clothing at some point through electronics. What connects or separates us sociologically in this way is fashion.


For example, I’m currently working on the difference and the effect of going for a walk or hiking as a couple, but in this case one person is far away in the flat and the other partner is actually hiking. In contrast to using a mobile phone to face each other on the move, because the camera is attached to the clothing, the partner would not be facing each other but would have the same view as the partner who is walking, hiking or jogging. Firstly, I put the electronics into the clothing as a design concept. Later, I will look at the effects this will have on changes in communication and behaviour.

A distinction is made between motor neurones, sensory neurones and interneurones. Motor neurones lead via nerves from the brain, efferent via glands to the motor end plates. Synapses that transmit the contraction impulse to the muscle fibre.


Sensory neurones receive signals from pressure, touch, sight or other organs. This form of neurone is afferent, it carries signals from the nerve to the brain.
Nerve cells exchange sensory and motor signals via interneurones. They are only found in the brain and spinal cord and are not part of the peripheral nervous system.

So far, it has been proven that regular sports training improves the

Walking performance (Vgl. study in Attached, 2021, on better blood flow to the brain). The brain is also better supplied with blood, which promotes brain performance. Nowadays you can occasionally read, hear or see in the media that dancing has positive effects in several respects, especially with regard to social interaction. Apart from the fact that it is said to counteract neurodegenerative diseases, also according to studies. Dance and music therapies are therefore promising ways of counteracting serious illnesses.
The inclusion of many joints and thus movement sequences promotes mental memory performance because the brain, consciously or unconsciously, draws on motor skills. Conscious awareness of further movements to be leaned on naturally promotes memory performance and creates new connections and links. Apart from that, I also like to give the example of push-ups.


If I only do push-ups with my arms, it will cost me a lot of strength, but the yield will be low. However, if I concentrate on the entire body musculature and do push-ups with full body tension, then the strength is distributed across all the muscles. In addition to muscle growth, I need a lot less energy. It only means concentration for the brain. And this improves.

Source:

Der Stoffwechsel Kompass, Prof. Dr. Ingo Froböse, Spiegelbestseller, 2024, Ullstein Buchverlage GmbH

Die Kunst des Liebens, Erich Fromm, 1956, Englischer Originaltitel, „The Art of Loving“ 1984, Annis Fromm, Manesse Verlag Zürich

Dance Anatomie, Jacqui Greene Haas, 2018, Erstausgabe 2010 Dance Anatomy Human Kinetics Verlag, Deutsche Ausgabe Stiebner Verlag GmbH

Das Neue Aerobic Training, Gunda Slomka, Dr. Gudrun Paul, Corinna Michels-Plum, Chris Harvey, Anke Haberland, Meyer & Meyer Verlag, 8. Auflage, 2017

Macht Sport schlau? – Wie sich Bewegung auf unser Gehirn auswirkt, Björn Erwig, 21.07.2021, (https://www.uni-siegen.de/sport/blog/950152.html)

Arthrose in Jungen Jahren, Studie 2020,
(https://www.arthroseportal.com/mit-arthrose-leben/arthrose-in-jungen-jahren/)

Sport Anatomie, Gehrke, Thorsten, Hrsg. Bernd Gottwald, Nikol Verlag, 2020, 12. Auflage

Faszinierendes Gehirn, Eine bebilderte Reise in die Welt der Nervenzellen, Henning Beck, Sofia Anastasiadou, Christopher Meyer zu Reckendorf, 2018, Springer Verlag, 2. Auflage

Anatomie des Strechtchings, Mit der richtigen Dehnung zu mehr Beweglichkeit, Walker, Brad, 2011, Riva Verlag München, 4. Auflage

Faszien-Yoga, Dehnen, entspannen, vitalisieren, mit Yin- und Power-Yoga, Walther, Tasja, Piglas, Johanna, Trias Verlag in Georg Thieme Verlag KG, 2016, 1. Auflage

Yoga Anatomie-Guide für gezielte Fitnessübungen, 2014, Hrsg. Lisa Purcell, Oren, Goldie Karpel, Fullmann Publishing Verlag GmbH Potsdam

Aerobic und Step Aerobic, Schuba, Violetta, Hauser, Sara, 2012, Limpert Verlag Wiebelsheim, 2. Auflage

Leben im Rollstuhl: Was Olympiasiegerin Kristina Vogel so stark macht (https://www.schwaebische.de/regional/lindau/lindau/leben-im-rollstuhl-was-olympiasiegerin-kristina-vogel-so-stark-macht-2552111)


Studie, 14. Januar 2025, Frühkindlicher Stress verändert Angst-Reaktionen geschlechtsspezifisch
(https://www.psych.mpg.de/2933724/news_publication_23988138_transferred )



Regeneration

Durch sportliche Betätigung wird die Belastungsgrenze nach hinten verschoben. Die Stresstoleranz erhöht sich. Der Organismus wird belastbarer. Reaktionszeiten verkürzen sich, ein typischer Trainingseffekt. Regelmässiges Training führt zu Adaptionsmechanismen. Der Körper stellt sich auf Belastungen ein. Biologische Adaption ist das, was man unter Trainierbarkeit versteht. Adaptionszeiten gehen von langsam bis schnell, von Knorpel, Sehnen, Bänder über Knochen, Muskulatur und Nerven. Wenn wir wenig Stresstolerant sind, dann wirken schon wenige Ereignisse in kleinen Zeitfenstern sehr belastend. In Zeiten in denen wir jeden Strohhalm nach Lob und Anerkennung ergreifen ist einmal mehr Bewegung erforderlich. Langfristige Anerkennung erreicht man mit der Bereitschaft das zu tun, wovon man überzeugt ist das es langfristig richtig und gut für einen ist, denn damit gehen immer auch Verluste einher, die es zu verkraften gilt. Die eigene Leidenschaft für den Preis gesellschaftlich geringerer Anerkennung in Kauf zu nehmen kann für das eigene Individuum ertragreicher sein als jedes Lob, dessen Ernsthaftigkeit und Aufrichtigkeit fragwürdig erscheint. Was von Herzen kommt wird auch als solches übertragen, mit dem Herzen. Mit zunehmender Mobilität steigt der Bedarf des Körpers nach Bewegung. Der Zyklus der sich wiederholenden Jahreszeiten beschleunigt sich mit der Beschleunigung der Lebensumstände. Der Sportwissenschaftler Bredenkamp kann zeigen, das der Mensch ab dem 25. Lebensjahr in jedem Lebensjahrzehnt ca. 10 % der Muskulatur verliert. Das Gewicht bleibt zwar, aber der Muskelschwund wird durch Fett kompensiert. Der Energiestoffwechsel ist die Basis aller Lebensvorgänge (Vgl. et al Bredenkamp, 2011, S. 274) Die Energiegewinnung erfolgt im Abbau (Katabolismus). Der Aufbau (Anabol) der Körpersubstanz benötigt Energie bereitstellende Substanzen. Ohne Abbau also kein Aufbau oder wie Josef Niebauer, ebenso Sportwissenschaftler von der Paracelsus Medizinischen Universität Salzburg sagt: „Die Erklärung finden wir im Prinzip der Ganzheitlichkeit. Ohne Tag gibt es keine Nacht, zur Ebbe gehört die Flut und ohne Yin kein Yang.“ Glukose ist Blutzucker. Dieser wird aus Kohlenhydraten gewonnen. Der Energiestoffwechsel hat Vorrang vor dem Baustoffwechsel. Das wird dadurch sichtbar als das der Körper beim Mangel an Eiweiß notwendiges Eiweiß aus Muskelzellen und Leber entnimmt, was es möglichst zu meiden gilt (Vgl. et al Bredenkamp, 2011, S. 275). Die wichtigste Aufgabe des Organismus ist daher nicht der Aufbau von Muskulatur, sondern das Aufrechterhalten der Stoffwechselvorgänge. Man sollte einen Grossteil seiner Energie in den Erhalt des reibungslosen Ablaufs dieser Vorgänge stecken. Es ist daher Aufgabe den eigenen Lebensrythmus zu identifizieren, kennenzulernen, sich diesem Anpassen und Unterordnen zu lernen. Im vorliegenden Abschnitt befasse ich mich eingehend mit der Wechselwirkung von Regeneration und Training. Im Anhang sind weitere Verlinkungen zur Nahrungsmittelverwendung sowie dem Zentralen Nervensystem.

Adrenalin steigert die Leistungsbereitschaft

Während Angst, Sorgen, Schreckmomente, alles, was Bedrohlich wirkend erscheint ein negativer Stress ist, kann Adrenalin im positiven Sinne Höchstleistungen hervorrufen. Mit jedem Maximum an Leistungsbereitschaft geht auch dieselbe Antwort mit maximaler Erschöpfung einher. Krafttraining, maximale Belastungen der Muskulatur erzeugen oder erhöhen die Bildung von Laktat im Blut. Die Gewinnung von Energie ohne Sauerstoff ist geringer als mit Sauerstoff und hat als Nebenprodukt die Bildung von Laktat zur Folge. Laktat begünstigt die Ausschüttung von Adrenalin und sorgt so für Stress. Laktat macht die Muskulatur schnell Müde und bremst die Leistungsfähigkeit. Die Milchsäure übersäuert den Muskel, hemmt das Immunsystem, Verletzungsanfälligkeit steigt, und die Regenerationsfähigkeit ist gehemmt. Adrenalin kann daher als ein Zeichen unausgewogener Verhaltensmuster verstanden werden.

Regeneration

Körperliches Training ermüdet. Ermüdung beschränkt Dauer und Intensität des Trainings. Ermüdung ist ein Schutzmechanismus für den Körper. Sie verhindert völlige Ausschöpfung körperlicher Reserven. Regelmässiges Training schiebt Ermüdungsgrenzen zeitlich nach hinten raus und setzt damit später ein. Vollständige Regeneration entscheidet, wann eine erneute Belastung erfolgen sollte oder darf. Während der Regenerationsphase organisiert sich der Organismus um. So als würde man das Bild der Wohnung dadurch optisch verändern in dem man die Möbel einmal umorganisiert, die Wände neu tapeziert oder streicht. Im Anschluss ist es meist erfrischender und wirkt fürs Erste belebter, aufgeräumter. Man ist zunächst leistungsfähiger. Die Gefahr Regeneration zu umgehen ist bekanntermassen hoch, denn wenn es gut läuft oder man das Gefühl empfindet die Dinge seien günstig gelegen will und kann nicht aufhören wollen. Aber der menschliche Zyklus, der natürliche Zyklus der Welt hat seine eigenen Zeitzyklen, denen man sich unterordnen muss. Die Missachtung zahlt sich nicht aus und diese zu umgehen ist kurz- bis mittelfristiger Zugewinn der später einzubüßen sein wird. Mit der Wohlstandsentwicklung haben wir gelernt die Notwendigkeit gewisser Rituale zu untergraben und stellen ihre Notwendigkeit nicht nur in Frage, sondern lösen diese gleichermaßen auf. Sowie die Änderung der Fruchtfolge biologischen Nahrungsmittelanbaus die Ergiebigkeit erhöht, so ist auch im Wechsel der Stoffwechselvorgänge ein gesunder Verlauf im Organismus zu erwarten, wenn man sich seinen Regeln unterordnet. Jede Muskelarbeit ist Mikroverletzung, Abbau von Körpersubstanz, Myofibrillen werden beschädigt, Laktat übersäuert die Muskulatur die Energiespeicher sind entleert.

Regenerative Zeitabschnitte

Zeittafel der Regeneration. Jedes Organ, jedes körperliche Element unterliegt eigener Strukturen und zeitlicher Prozesse. Für die Regeneration gilt die Wiederherstellung der Muskulatur. Weil aber Binde- und Stützgewebe in der Regel länger Zeit benötigen sich zu Regenerieren, benötigt ein Training Stabilisierungsphasen. Bänder und Stützgewebe können zu langwierigen Verletzungen führen, wie man es vom Umknicken mit der Folge von Bänderriss oder anderen Traumas kennt. Bei Stabilisierungsphasen handelt es sich um konstant gehaltenes Belastungsniveau. Man arbeitet nicht mit einer Erhöhung des Trainingsreizes, sondern bleibt eine Zeit auf dem gleichen Niveau. 4-8 Minuten der Kreatin-Phosphat-Speicher wird aufgefüllt. 10-20 Minuten Blutdruck und Herzfrequenz normalisieren sich. 30 Minuten Laktat-Konzentration im Blut sinkt, Normalwerte sind 2 bis 3 mmol/l 60 Minuten Die Eiweißbiosynthese in der beanspruchten Muskulatur steigt. 90 Minuten Der Stoffwechsel geht von der katabolen (Abbauphase) in die anabole (Aufbauphase) über. 120 Minuten Die Muskulatur regeneriert sich. Neuromuskuläre und sensomotorische Funktion werden wieder hergestellt. 6 – 24 Stunden Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes, Blutverdickung wird rückgebildet. 24 Stunden Glykogen in der Leber ist aufgefüllt. 2- 7 Tage Fehlendes Glykogen in der Muskulatur ist wieder aufgefüllt. 3-4 Tage Immunabwehrkräfte sind wieder hergestellt. 3-5 Tage Die Fettspeicher sind wieder aufgefüllt. 7-14 Tage Die Ausdauerleistung der Muskulatur ist wieder normalisiert.

Was effiziente Regeneration begünstigt

Sport im Regenerationsbereich bedeutet, die maximale Herzfrequenz ist der ausschlaggebende Vitalwerte, dessen Maximum 60-70% der üblichen Leistung nicht übersteigen sollte. – Cool-down (aktiv und passiv) – Rascher Ausgleich eines Flüssigkeitsdefizits – Schnelles Auffüllen der Kohlenhydrahtspeicher – Entspannungstechniken z.B. Autogenes Training, mentales Training, – Bestimmte Yogaarten helfen zur Entspannung – Gute Grundlagenausdauer – Viel frische Luft – Ausreichend Schlaf

Mentale Umorganisation

Wissenschaftler konnten nachweisen, das dass Gehirn auch Nachts weiter trainiert. Nach dem eine Bewegungsabfolge einstudiert wurde, ist die Automatisierung der Schrittfolge am Folgetag sprunghaft angestiegen. Bei ungenügendem Schlaf bleibt dieser Aspekt aus. Schlaf unterstützt daher den Lernvorgang. Schlaf bringt Struktur in neu gewonnenes Wissen. Weit entfernt liegende Neuronennetze werden koordiniert. Schlaf hat damit Einfluss auf die geistige Leistungsfähigkeit. Beim Schlaf wird das Wachstumshormon Somatotropin ausgeschüttet. Das Wachstum ist nicht nur für Kinder wichtig, beim Erwachsenen stimuliert es das Zellwachstum und die Regenerationsprozesse.

Training – vom richtigen Zeitpunkt

Ein Beispiel zur Anschauung: Ausgangsniveau An einem Montag setzt man einen Trainingsreiz. Es kommt zu einer Belastung, der Körper wird müde und auch mental lässt die Leistungsbereitschaft nach. Ermüdung An einem Dienstag ruht man sich aus, schläft, entspannt. Erholungsphase Man wird nach einer gewissen Zeit Hunger verspüren und nimmt Nahrung zu sich, bestenfalls regenerationsfreundliche Nahrung (Hinweise sie Unten). Ausgangsniveau Es ist Mittwoch. Wir erreichen allmählich einen Zustand, der dem des Montags entspricht. Gegen Ende der Erholungsphase spüren wir aber keine Ermüdung, sondern nehmen wahr, es kommt zu einem Anstieg der Leistungsbereitschaft über das Ausgangsniveau. Superkompensation Am Donnerstag spüren wir die erhöhte Leistungsbereitschaft und können nun einen stark überschwelligen Trainingsreiz setzen. Die Superkompensation setzt nun ein. Die Leistung kann nun weiter gesteigert werden. Mit dem Durchschreiten der Superkompensation haben wir den optimalen Zeitpunkt für eine Erhöhung des Trainingsreizes erreicht. (Vgl. Liane Simmel, 2019, S. 244)

Würde man über 2-3 Tage mehrmals täglich Trainingseinheiten vollziehen, so müsste man ca. 1,5 bis 2 Tage Regeneration einfügen. Maßstab ist dabei die Regenerationszeit der Muskulatur von ca. 24 Stunden. Diese Zeit ist aber sehr dynamisch, weil, wie wir nun wissen, dass Einflussfaktoren die Zeit der Regeneration bestimmen. Weniger gut trainierte Menschen könnten auch 48 bis 72 Stunden benötigen. Man muss jeweils immer neu entscheiden, das Körpergefühl und die mentale Fitness wahrnehmen und sich darauf einlassen. Ob man bei der Arbeit überwiegend am Schreibtisch sitzt oder körperlich anspruchsvollere Arbeitsleistung zu vollbringen hat, es leuchtet schnell ein das die klassische Arbeitswelt keineswegs dem menschlichen Organismus angepasst ist. Die Zunahme von Krankenständen in den Unternehmen sollte diese These untermauern können. Die weiteren Gewebeformen des Körpers benötigen nun ebenfalls Regeneration. Weshalb man die Durchgänge der Trainingsphase zwei Wochen durchführen würde. Im Anschluss erfolgt ein zweiwöchiges Regenerationsprogramm, bei dem die Herzfrequenz keinesfalls über die 60-70% der Trainingsleistung erreichen sollte. Die Rekrutierung der Muskulatur sollte dabei auf keinen Fall ins Maximum gehen.

Woran Übertraining erkennbar ist

– Der Körper fühlt sich während des Trainings, müde, schwer, erschöpft an, extreme Schweißbildung – Die Trainingsleistung sinkt – Training wird als Belastung empfunden – Extreme Erschöpfung nach dem Training und man erholt sich nur sehr langsam – Die Müdigkeit hält über einen recht langen Zeitraum an und der Schlaf ist nicht mehr erholsam – Einschlafen oder Tiefschlafphasen entfallen regelrecht – Appetitlosigkeit vorherrschend – Verletzungen der Haut heilen schlechter und dauern länger an, Verletzungsgefahren besteht – Infektionsgefahr, Kopfschmerzen und Allergien entstehen oder sind begünstigt – Im Allgemeinen ist man antriebslos, gereizt, unkonzentriert und lustlos


Regeneration Teil II – Stoffwechsel, ein Gewebe findet seinen Wandel

Stoffwechsel, die Notwendigkeit von Training und Regeneration

Während der Katabolismus, der Abbau von Substanz der Energiegewinnung dient, Energie freisetzt, benötigt der anabole Stoffwechsel, Energie, ist also Aufbau von Substanz. In der katabolen Phase, der Energiestoffwechselphase, erfolgt ein gezieltes Sportprogramm, in der anabolen Phase, der Baustoffwechselphase, wird die Substanz erneuert und aufgebaut. Das Wesen des Organismus, vor allem im Hinblick auf die Stabilität der Gehirn- und Nervenfunktion, ist es daher einen möglichst reibungslosen Ablauf des Stoffwechselvorganges zu erreichen (Vgl. Bredenkamp S. 274). Dennoch ist Stoffwechsel genetisch bedingt. Sport oder Fitness stören ganz gezielt die Homöostase, das Ruhegleichgewicht des Körpers. Belastungsreize setzen Anpassungserscheinungen in Gang, mit dem Ziel durch eine langfristige Belastungssteigerung den Körper an neue Belastungen anzupassen. Belastungen meint hier eindeutig den Körper. Mit dem Körper geht aber auch die mentale Belastung einher und wirkt daher gleichermaßen. Unterschwellige Reize sind wirkungslos, schwach überschwellige Reize führen zu einer Stagnation, ein Gewöhnungseffekt verhindert das Wachstum und ein über die Massen zu starker Reiz beinhaltet Verletzungsgefahren oder verlangt langfristige Erholung. Bis heute gilt hier die Schulz Arnd‘sche Reizstufenregel, auch wenn diese angeblich nicht mehr offiziell anerkannt wird. Sie wird doch immer wieder hinzugezogen. Erst ein stark überschwelliger Reiz, ein Reiz, der deutlich über das bisherige Niveau hinausgeht, führt zu einer spürbaren Leistungsverbesserung die zur Adaption führen wird.

In Abbauphasen werden alte Zellen und Fasern abgebaut. Das Bilden neuer Zellen ist von der jeweiligen Substanz abhängig sowie der Begünstigung zur Regeneration. Die Erholung von Muskelzellen geht schneller als ein Knorpel, deren Regeneration Jahre dauern könnten. Ein Gewebe das schnell Regenerieren kann begünstigt zügiger die Anpassungsvorgänge an neue Belastungen. Mit Stoffen wie Alkohol oder Purine werden Entzündungsherde gefördert oder entstehen. Der Körper muss diese Stoffe daher immer wieder abbauen können.

Einflussfaktor Oxidativer Stress

Stresstoleranz ist die Fähigkeit auf abiotische (leblos) und biotische (lebend) Einflüsse souverän zu reagieren (Vgl. Spektrum Lexikon Anhang). Ein typischer Effekt von Training ist die Verkürzung von Reaktionszeiten. Durch Lernen und damit Konditionieren ist man im Geschehen, schließt an das letzte Ereignis an und bleibt damit fortwährend am Laufen. Wenn man eine gewisse Zeit pausiert, dann erkennt man bereits die ersten Mikroereignisse die verloren gegangen zu scheinen. Insofern ist Pause gut, um diesen Effekt zu erkennen, vor allem aber bedeutet eine kürzere Reaktionszeit den Gegenpart zum Stress. Die Folge erhöhter Reaktionszeit ist ein gelassenerer Umgang mit Stress belastenden Einflüssen. Der Organismus ist und wird Toleranter im Umgang mit Stressfaktoren, wird Stressresilient. Das Gehirn auch in der Nacht sein Training weiterhin absolviert muss nicht neu sein. Wissenschaftler untersuchen dies aber differenziert. Nach dem eine Bewegungsabfolge einstudiert wurde, ist die Automatisierung der Schrittfolge am Folgetag sprunghaft angestiegen (Vgl. Tanzmedizin 252). Bei ungenügendem Schlaf bleibt dieser Aspekt aus. Schlaf unterstützt daher den Lernvorgang. Schlaf bringt Struktur in neu gewonnenes Wissen. Weit entfernt liegende Neuronennetze werden koordiniert. Schlaf hat damit Einfluss auf die geistige Leistungsfähigkeit. Beim Schlaf wird das Wachstumshormon Somatotropin ausgeschüttet. Das Wachstum ist nicht nur für Kinder wichtig, beim Erwachsenen stimuliert es das Zellwachstum und die Regenerationsprozesse (Vgl. Tanzmedizin 252). Unstrukturierte Dinge benötigen zur Ordnung und Umorganisation wesentlich mehr Aufwand als geordnete Strukturen.

Sport bringt den Kreislauf in Schwung, es regt den Stoffwechsel an und hält diesen auf Hochtouren. Sport ist für den Körper eine Mehrbelastung. Muskeln und Gewebe werden feine Mikrorisse bekommen und der Körper bildet freie Radikale. Freie Radikale lösen in den Körperzellen Zerfallsprozesse aus – Oxidationen. Oxidationen zerstören Zellpartikel und ganze Zellen. Nach Angaben Liane Simmel handelt es sich um runde 100.000 Angriffe pro Tag, um eine Zahl zu nennen. Dieses Verhalten wird als oxidativer Stress bezeichnet. Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten Antioxidantien vor, welche diese freien Radikalen an sich binden, neutralisieren und abtransportieren (Vgl. et al Liane Simmel, 2016, S. 36). Man könnte für den Moment meinen, möglichst wenig zu bewegen sei vorteilhafter. Weit gefehlt! Sport wirkt der körperlichen Ermüdung entgegen. Ein regelmäßiges Training schiebt die Ermüdungsgrenzen zeitlich weiter raus. Mit jedem Training und der Reizanpassung zur biologischen Adaption gewinnen wir etwas mehr an Wachsamkeit, die Ermüdung setzt später ein. Auch im Umgang mit unerwarteten Ereignissen ist man in der Regel resistenter.

Energiebereitstellung

Energie steht dem Körper allein durch Adenosintriphosphat (ATP) zur Verfügung. Das ATP kann als Batterie für den Muskel verstanden werden. ATP spaltet das Adenosindiphospaht (ADP) ab, Energie entsteht. Dieser Vorgang der Energiebereitstellung und Ausschüttung dauert nur wenig Sekunden und findet in den Muskelzellen, den Mitochondrien statt. Stoffe müssen erneut zugeführt werden, um diesen Spaltvorgang dauerhaft zu wiederholen. Die erforderliche Belastung des Körpers entscheidet darüber, ob weitere Energie mit oder ohne Sauerstoffverbrennung hinzugefügt wird. Aerobe oder Anereobe Fettverbrennung genannt. Die aerobe Energiegewinnung bedeutet, unter Mitwirkung von Sauerstoff werden Kohlenhydrate verbrannt, Fett wird abgebaut. Die Energieausbeute ist verhältnismäßig hoch. Die anaerobe Energiegewinnung stellt Energie ohne Mitwirkung von Sauerstoff bereit. Der Wirkungsgrad ist recht gering, der Organismus schneller erschöpft. Aerobe Energiegewinnung stellt sich beim Ausdauersport, ab Überschreitung einer bestimmten Schwelle ein. Anaerob ruft der Körper die Energie ab wen es um Schnelligkeit, Kraft oder der Mischung von Schnellkraft geht. Welche Energieform genutzt wird, entscheidet der Körper anhand des Trainings, das man willentlich vorgibt. Dementsprechend muss man dem Körper auch die zu nutzende Energieform zusprechen.

Nahrung bewusst wahrnehmen

Die Magendehnung verleiht das Gefühl von Sättigung. Schnell verdauliches wirkt auch nur kurzfristig sättigend, schwer verdauliches hingegen gibt ein Gefühl der Sättigung, kann aber im Sport mittel bis langfristig belastend wirken. Daher ist das bewusste Wahrnehmen des Sättigungszustandes nach der Einnahme einer Mahlzeit wichtig. Stress und Angst können die Dehnbarkeit des Magens beeinträchtigen. Geringe Mengen führen dann zur Sättigung. Zu empfehle ist, und wem es wichtig ist, der sollte mit der Nahrungsaufnahme auf sein Gefühl und auf Körpersignale hören, sich darauf sensibilisieren. Nahrungsvernachlässigung hat immer irgendwelche Folgeerscheinungen, die man zwar wissen könnte und vielleicht auch sollte. Aber erst das erkennen, das man einen Mangel empfindet, ist schon ein sehr wichtiger erster Schritt in die richtige Richtung. Nahrung ist ein biologisches Defizitbedürfnis. Hat man zu wenig Carotinoide, Vitamin B, ist das Sehen beeinträchtigt, wenn zu Beginn auch nur in geringem Masse. Der Körper sagt einem, wenn man Nahrungsmangel erleidet. Bewusst ist uns das aber in der Regel weniger. Äusseres Erscheinungsbild, Ernährung oder Ernährungsgewohnheiten oder Bewegung, Bewegungsabläufe schaffen bei Menschen oft Unzufriedenheit. Verdrängtes bleibt nur eine gewisse Zeit im Unterbewussten. Es kostet in der Tat Mühe die, als Defizit wahrgenommenen körperlichen Momentaufnahmen zu nutzen und seiner Gestalt eine eigene Form zu geben. Wir tun vieles, um in der Gesellschaft anzukommen, akzeptiert zu werden und nicht alles ist gut für uns. Oft kann der Körper uns ein Feedback auf eine Reaktion geben und uns deutlich machen, was dieser wirklich möchte, was dieser erwartet. Ein weniger Gesellschaft mit einem bisschen mehr Ich ersetzen ist vielleicht ein etwas mehr an Selbstbewusstsein. Als Mensch sind und bleiben wir wertvoll, auch mit unseren Defiziten und Unzulänglichkeiten.

Geeignete Lebensmittel

Schon mit dem Einkauf entscheiden wir bewusst, welche Nährstoffe und Substanzen dem Stoffwechsel später zur Verfügung stehen werden. Mit Impulskäufen kann man sich manchmal etwas Gutes tun. Nämlich dann, wenn man sich dem inneren Wunsch sich gehen zu lassen Raum geben möchte. Denn genau das ist ein Bedürfnis, das man berücksichtigen kann. Hat man diesem Wunsch stattgegeben, ist das Bedürfnis sich wieder disziplinieren zu wollen wieder hergestellt. Daher stehen Impulskäufen gezielte Einkäufe von Nährstoffen gegenüber. Vor Ort kauft man nur ein, überlegen tut man sich zu Hause wie man sich ernähren möchte. Auf diese Weise entgeht man auch einer möglichen Verführung am Point of Sale. Ungesättigte Fettsäuren, das sind Fettsäuren mit einer oder mehreren Doppelbindungen sind reaktionsfreudig. Sie hemmen Entzündungsvorgänge, unterstützen das Immunsystem und kurbeln vor allem den Regenerationsprozess zum Stoffwechsel an. Man findet sie in pflanzlichen Lebensmitteln oder Kaltwasserfischen. Nüsse, Samen oder fettreiches Gemüse sind sehr gut geeignet. Fleisch oder Milchprodukte enthalten diese gewöhnlich nicht. Rund 2/3 der täglichen Fettzufuhr ist empfohlen. Der Körper kann diese Stoffe nicht selbst bilden (Vgl. et al Liane Simmel, 2016, S. 29)

Eiweiß und der Substanzaufbau

Das man Glücklich werden kann, wenn man besonders viel Eiweiß zu sich nehmen würde, darauf würde ich wohl weislich weniger schließen, auch wenn das Glückshormon Serotonin mittels Eiweiß gebildet wird. Eiweiß ist der Baustoff für die Körpersubstanz, Bildung körpereigener Strukturen, Knochen, Gelenke, Enzyme und Hormone. Außerdem Muskeln, Sehnen und dem Blut und es stabilisiert das Immunsystem. Weil das Wort Protein aus dem griechischen kommt und übersetzt das „Wichtigste“ heißen mag, muss der Aufbau der Körpersubstanz auch die höchste Bedeutung haben. Während Kohlenhydrate im Körper, im Fettgewebe gespeichert werden können, ist das bei Eiweiß nicht der Fall. Der Leser sei einmal darauf aufmerksam gemacht, den Versuch zu wagen, sich den Mangel an Proteinen bewusst werden zu lassen. Denn, der Körper benötigt ständig Eiweiß, es kann aber nicht im Körper gespeichert werden und damit ist der Körper darauf angewiesen mehrmals am Tag Eiweiß zu sich zu nehmen. Nach einem Training regt Eiweiß die Muskelbildung an. Ansonsten, fehlt Eiweiß geht der Körper an die körpereigenen Reserven mit der Folge, Körper und Geist haben wenig Energie, Muskeln fühlen sich schwach an, das Immunsystem ist geschwächt. Des Weiteren ist eine schlechte Laune als Folge eher verkraftbar als die Anfälligkeit von möglichen Verletzungen (Vgl. et al Liane Simmel, 2016, S. 31).

Baufett hat eine wichtige Schutzfunktion. Das Fett ist daher an speziellen Stellen am Körper unerlässlich wie bsw. der Ferse oder als Nierenschutz. Speicherfett dient ausschließlich der Speicherung von Energie. Zellen mit dünnen elastischen Wänden, die sich durch extreme Dehnbarkeit dem Speicherbedarf anpassen und befindet sich im Unterhautfettgewebe. Menge und Verteilung ist genetisch vorgegeben. Bei Frauen wird im Fettgewebe Östrogen gespeichert und hergestellt. Unterhalb eines bestimmten Körperfettwertes wird dies gesundheitlich kritisch.

Versorgung im und durch Binde- und Fasziengewebe

Muskelfaszien sind bindegewebige Schichten vom Ursprung über das Sehnengewebe, den Skelettmuskel über ein Gelenk hin zum Bestimmungsort. Eine Faszienhülle. Sie versorgt den Muskel mit Gefäßen und Nerven. Sie ist die Gleitschicht zwischen den Muskeln, Knochen und Organen. Von ihrer Elastizität hängt die Bewegungsfähigkeit ab. Weil die Faszien untereinander verbunden sind, zieht sich das Fasziengewebe wie eine Art globale Informations- und Kommunikationsvernetzung um den Körper. Dehnen verbessert die Beweglichkeit, senkt den Muskeltonus und fördert die Regeneration des Muskels. Das Dehnen sorgt für die Gleitfähigkeit der Muskelfaszien im Gewebe. Rhythmisches Bewegen stimuliert und dehnt die Faszienhüllen. Wenn Binde- und Fasziengewebe sozusagen im Saft stehen, ist die Elastizität des Gewebes geschmeidiger. Viel Trinken bedeutet für das Gewebe, das es schadhafte Substanzen ausspülen kann und das Gewebe nicht so schnell verklebt. Dieselbe Menge Flüssigkeit, die durch den Urin ausgeschieden wird, entspricht der Menge, die über die Verstoffwechselung der Atmung ausgeschieden wird. Sind Faszien verklebt, verzögert sich der Abtransport von Abfallstoffen, Muskeln drohen zu übersäuern, ermüden und wir neigen zu Muskelkrämpfen Vgl. et al Liane Simmel, 2016, S. 43). Atmungsaktive Kleidung, also Kleidung, die den Schweiß von der Haut weg trägt, ist einer Hitze stauenden Bekleidung vorzuziehen. Es ist nicht der Hitzestau selbst, der unter der Kleidung entstehen würde. Wenn Flüssigkeit auf einer Substanz verdunstet, entzieht diese dem Körper Wärme. Diesen Test kann man einfach mit Spiritus auf der Haut machen. Man kann beobachten wie der Spiritus sekundenschnell verdampft und dabei die Haut an der Stelle sehr schnell auskühlt. Beim Sport oder höherer Belastung ist das sehr gefährlich, der Körper kühlt intensiv aus und ist Verletzungsanfällig.

Einen Tag Grundlagenausdauer in Form von Ausdauertraining, ein Tag Kraft und oder Koordinationstraining, vielleicht verbunden mit Dehnung kann im Hinblick auf gesunde Regeneration hilfreich sein, weil die Muskelgruppen genug Zeit zur Erholung haben. Sie wechseln sich ab. In dieser Form ist auch die Ernährung etwas einfacher zu gestalten. Denn fürs Ausdauertraining ist Kohlehydratreiche Ernährung geeigneter, für den Muskelaufbau Eiweiß. Mit Faszienrollen kann man Verklebungen in den Faszien lösen. Sofern unbekannt, nicht von ersten schmerzen abschrecken lassen. Beim Abrollen, was immer in eine Richtung erfolgen sollte lösen sich die Verklebungen was als Schmerzhaft empfunden wird und auch ist. Nach dem Lösen der Verklebung ist man an diesen Stellen schmerzfrei. Die Verwendung von Faszienrollen ist wohltuend und wirkt durch die anschließende bessere Durchblutung auch erfrischend, kribbelig angenehm. Faszienforschung ist erst seit wenigen Jahren ein präsentes Thema.


Regeneration Teil III – Nervensachen leicht gemacht

Das Nervensystem

Unser Nervenkostüm, wie man es zutreffend beschreiben kann, ist darauf angewiesen möglichst stabil zu bleiben, ein ganzes Leben lang. Denn von hier aus geht der wesentliche Einfluss auf unser Leben vor sich. Alle Reize die von Außen auf den Menschen prallen wirken aufgrund von Rezeptoren, auf den Körper. Rezeptoren sind Nervenzellen mit unterschiedlichen Eigenschaften. Chemische als auch physikalische Reize werden als elektrische Impulse umgewandelt. Es sind aber nicht nur Temperatur, Druck oder andere Eigenschaften, die auf den Körper wirken, es sind auch Gelenkstellung oder der Dehnzustand des Körpers, oder die Kraft, Schnelligkeit, die Ausdauerwahrnehmung. Der Zustand der Muskulatur, die über die Rezeptoren kommuniziert werden. Von diesen Rezeptoren ausgehend werden die Informationen als Impulse an das afferente Nervensystem zum zentralen Nervensystem (ZNS) weitergeleitet. Die eingehenden Informationen werden per Assoziationen mit Erinnerungen, Wertungen oder auch Emotionen verbunden. Es sind nun ebenfalls Impulse die über die efferenten Nervenfasern an die jeweilige Peripherie geleitet, transportiert werden und dort das Ergebnis der internen Informationsverarbeitung an den Bewegungsapparat überführen (Vgl. Liane Simmel, 2019, s. 37). Afferent aus dem lateinischen hintragend, sowie Efferent als aus dem lateinischen hinaustragen meint die jeweiligen Leitungsbahnen aus der Peripherie, z.B. Hand oder Fuß über den Körper und dann über die Kanäle im Rückenmark, zuletzt durch die Halswirbelsäule ins Gehirn übertragen werden. Dort werden diese verarbeitet und an die jeweils erwünschte Stelle, selektiv, des Körpers geleitet. Afferent, also in den Menschen hinein, genauer zum Gehirn gehen ca. 80% der Nervenbahnen, 20% sind efferent, dienen der Ausführung von Gehirnbefehlen und leiten die Impulse aus dem Zentralen Nervensystem hin zur Peripherie. Das Nervensystem verbindet also die verschiedenen Bereiche des Körpers miteinander, kommuniziert mit der Aussenwelt und koordiniert das innere Universum.

ZNS

Das zentrale Nervensystem (ZNS) besteht aus Gehirn und Rückenmark. Die Reizbearbeitung findet bereits im Rückenmark statt. Das die Wirbelsäule, als Träger der Kanäle für das Nervensystem, aber auch als Träger des Rumpfes und der anhängenden Peripherie besser Extremitäten, auch symbolisch für den Halt und die Dynamik im Leben steht ist gedanklich schon recht naheliegend. So kann die Rückensäule darstellen wie aufrichtig wir im Leben stehen. Eine der wohl bekanntesten Formen ist die Verkrümmung der Wirbelsäule, aber auch die Positionierung der Schulterblätter machen die Unterdrückte Haltung nach Aussen hin sichtbar (Vgl. et al, Gärtner, 2013, S. 184) oder der immerwährende Blick von oben nach unten, wobei nicht die Größe des Menschen die Neigung vorgibt, sondern die Stellung der Auges deutlich macht ob ein Mensch demütig oder hochmütig ist. Ruediger Dahlke drückt sich dabei insofern aus, als das er schreibt, jemand der sich nervlich am Ende fühlt sei mit seiner Kommunikation gescheitert (Vgl. Dahlke, 1999, S. 188). Was für die einen ein Nervenkitzel sein muss, um eine Art Biofeedback erleben zu können bedeutet für andere die Art von Biofeedback auf die man gerne verzichten möchte. Das Periphere Nervensystem durchzieht den ganzen Körper und leitet seine Impulse durch sensible Nerven (Afferent) an das ZNS, oder vom ZNS über die motorischen Nerven (Efferent) zur Peripherie. Als eine weitere Unterteilung dient das somatische Nervensystem der motorischen, willkürlichen Ansteuerung der Skelettmuskulatur, nimmt Reize und Informationen aus dem Bewegungsapparat auf. Als willkürliches Nervensystem ist es aktive Schnittstelle zur Aussenwelt und größtenteils dem eigenen Willen unterworfen. Das vegetative Nervensystem untersteht einer unwillkürlichen Steuerung. Innere Organe sowie die lebenswichtigen und erhaltenden Vorgänge wie Herz-Kreislaufsystem, Verdauung oder Atmung werden über dieses Nervensystem gesteuert. Es unterteilt sich in einen Sympathikus und Parasympathikus. Dieses System gilt als Autonom (Vgl. Liane Simmel, 2019, s. 35). Die Plastizität, genauer Neuroplastizität beschreibt die Abbildung der wahrgenommenen Aussen- und Innenwelt in unserem Gehirn. Man sagt es sei repräsentiert. Die reale Repräsentation des eigenen Körpers wie man diesen an anderen Menschen beobachten kann, ist eine Art neuronales Spiegelbild, die neuronale Bedeutung in uns. Hier nicht hergehörend, aber dennoch erwähnenswert ist die Tatsache, dass die innere Repräsentation unsere Körperwahrnehmung ist, gleichwohl aber liegt die Repräsentation der sichtbaren Aussenwelt als Spiegelbild ebenfalls in uns vor. Die Bedeutung kann aber eine ganz andere sein. Das bedeutet das Bewegungen, die wir tun nicht unbedingt die eigenen sein müssen. Jemand der Marathon läuft, weil das alle tun, kann also eher ein besserer Sprinter sein, oder eben umgekehrt. Man kann diese Gefahr an der Stelle erwähnenswerter Weise deutlich machen. Je feinmotorischer ein Körperteil ist, desto größer ist dessen Repräsentation im Gehirn.

Regeneration ist daher nicht nur im Hinblick auf aktiv sportliche Betätigung wichtig. Gerade dann wenn man kein Sport, wenig Bewegung hat oder sich mit Fitness schwer tut sollte man immer wieder Ruhephasen einbauen. Empfohlener Weise ist Autogenes Training hilfreich, weil es dazu führt sich gedanklich in Ruhe zu vertiefen. Auch das kann man trainieren.

Quellen:

Ruediger Dahlke, Krankheit als Sprache der Seele, Be-Deutung und Chance der Krankheitsbilder. 10. Auflage, 1999, Goldmann Verlag München

Heiko Gärtner, Tobias Krüger, Krankheiten, auf einen Blick erkennen, Anlitz- und Körperdiagnose, 1. Auflage, 2013, MVG Verlag München

Liane Simmel, Tanzmedizin in der Praxis, Anatomie, Prävention, Trainingstipps, 5. Auflage 2019 Henschel Verlag

Liane Simmel, Eva-Maria Kraft, Ernährung für Tänzer, Grundlagen, Leistungsförderung, Praxistipps, 2016, Henschel Verlag

Andreas Bredenkamp, Michael Hamm, erfolgreich Trainieren, Trainings- und Ernährungsgrundlagen, 8. Auflage, 2011, Fitness Contur Verlag

Die Auswahl gesundheitlicher Sportliteratur erfolgte zum einen aus dem Eigeninteresse des Verfassers der Texte. Daneben vereint der Tanzsport noch wenige sehr essenzielle Eigenschaften wie Hoher Leistungsanspruch, dem Umgang mit Konkurrenzdruck und Sozialer Isolation, aufgrund des Künstlerdasein dauerhafte finanzielle Unsicherheit sowie Disziplin und in dem Zusammenhang wenig gesellschaftliche Anerkennung mit hoher körperlicher Verletzungsgefahr. Dies begünstigt die Autoren im wesentlichen auch soziale und gesellschaftsrelevante Aspekte mit zu berücksichtigen.

Professorin Liane Simmel ist Ärztin und Sportpsychologiecoach und ehemalige Profitänzerin. Analog zur Theatertätigkeit absolvierte sie ein Medizinstudium und ist heute Tanzmedizinierin.

Weiterführende Infos:

Regeneration https://sporthub.tumblr.com/post/655958212628086784/regeneration

Regeneration – Stoffwechsel, ein Gewebe findet seinen wandel https://sporthub.tumblr.com/post/655961437299212289/regeneration-stoffwechsel-ein-gewebe-findet

Regeneration – Nervensachen leicht gemacht https://sporthub.tumblr.com/post/655961864685207552/bild-von-pexels-auf-pixabay-quellen

Regeneratives Training https://www.sportaktiv.com/regeneratives-training-das-sind-die-facts

Ernährung als Unterstützung zur Regeneration https://www.sportaktiv.com/nachtanken-bitte-wie-gezielte-ernaehrung-die-regeneration-unterstuetzt

Prim. Univ.-Prof. Ddr. Josef Niebauer

https://salk.at

Faszienrollen, Liebscher & Bracht https://www.liebscher-bracht.com/ueber-uns/therapie/faszien-rollmassage/wie-oft-welche-richtung/

Phasen der Regeneration https://www.sportaktiv.com/die-phasen-der-regeneration-im-zeitraffer-das-passiert-nach-der-belastung

TriC kennt den Trick -Wie Planarien in Hungerphasen regenerieren können https://idw-online.de/de/news771860

New Measure to Predict Stress Resilience https://idw-online.de/en/news766703

Stresstoleranz, die Fähigkeit auf unterschiedliche (abiotische und biotische) Einflüsse souverän zu reagieren.

https://www.spektrum.de/lexikon/biologie-kompakt/stresstoleranz/11389